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Monatsrückblick Mai 2024 – Wasser von oben und von unten

Und schon ist er wieder vorbei, der Mai 2024. Eigentlich könnte er noch mal vorbeikommen, um sich zu entschuldigen. Grandios mit herrlichem Frühlingswetter gestartet, hat er in der zweiten Monatshälfte doch kräftig nachgelassen und viele schöne Blüten dem Schneckenfraß überlassen, sowie die Wanderwege überschwemmt und in Matschpisten verwandelt. Aus den Regensachen bin ich gar nicht mehr rausgekommen und meine Wanderschuhe waren dauerdurchnässt.

Trotzdem war es ein schöner Monat. In meinem Monatsrückblick über den Mai 2024 erfahrt ihr etwas über meine persönlichen Highlights des Monats: Unser Chorkonzert und mein Segelausflug über Pfingsten.
Darüber hinaus gab es noch viele andere schöne Begegnungen und Erlebnisse und ich habe endlich wieder fleißig gebloggt. Auch verfügt meine Webseite nun endlich über ein Kalendertool. So könnt ihr jetzt ganz einfach Termine für ein kostenfreies Kennenlerngespräch buchen!

Frühlingskonzert von D’accord und Westwind

Direkt am 1. Mai geben wir, der gemischte Chor D’accord, gemeinsam mit dem Blockflötenensemble „Westwind“ ein Frühjahrskonzert in der Genezareth Kirche in Aachen. Der Besucherandrang ist enorm und wir sind sehr glücklich, dass unsere Lieder so gut ankommen. Wir präsentieren eine bunte Mischung von Volksliedern, Madrigalen und Popsongs – nur Kirchenlieder zählen nicht zu unserem Repertoire. Ich habe es übernommen, zu einigen Liedern die Ansage zu machen und obwohl ich es gewohnt bin vor vielen Menschen zu reden, bin ich dann doch aufgeregt. Es klappt aber alles sehr locker, was mich mit Freude erfüllt. Auch unseren Patzer in einem Lied nehmen die Zuschauer gnädig auf, die meisten bemerken es gar nicht. Im Anschluss feiern wir unseren gelungenen Auftritt bei einem kleinen Umtrunk.

Hier im Kleinen kann ich erleben, wie gut es tut, die Komfortzone zu verlassen und zu sehen, dass alles prima klappt.

Endlich wieder Schwimmen im Freibad

Am 1. Mai eröffnet traditionell in Aachen die Freibadsaison. So auch in diesem Jahr. Und das, obwohl es eine riesengroße Baustelle im Schwimmbad gibt. Alle Gebäudeteile, die die Umkleiden, Duschen, Toiletten und die Schwimmmeisterwohnung beherbergten, wurden schon im letzten Herbst abgerissen. Leider ist die ganze Umsetzung des Neubaus – wie bei allen Bauvorhaben – infolge der starken und anhaltenden Regenfälle, in Verzug geraten.

Als ich am 2.5. meinen ersten Besuch wage. kann ich mir von außen besehen gar nicht vorstellen, dass das Bad geöffnet ist. Aber doch – anstelle der ehemaligen Umkleiden und Duschräume befinden sich nun übergangsweise Container, die allerdings nichts vermissen lassen. Ich empfinde sie als sehr komfortabel. Und das Schwimmbecken ist so herrlich wie zuvor. Es ist schon sehr viel schöner an der frischen Luft zu schwimmen als in der Halle. Allerdings ist das Wasser recht kühl, so dass ich eine gewisse Außentemperatur benötige, um nicht die ganze Zeit zu frieren. Anfang Mai war das aber noch gegeben, so dass ich insgesamt dreimal dort war.

Für diejenigen aber, die im Sommer das Schwimmbad aufsuchen, um die Liegewiesen zu genießen, wird es eng werden, da die Container sowie ein großer Aushub von Mutterboden viel Platz einnehmen. Der Bademeister denkt noch gemeinsam mit der Stadt über eine gute Lösung nach, denn ohne Besucherbeschränkung wird das kaum gehen.

Wetterkapriolen – erste Sommergefühle, doch dann jede Menge Regen

Jetzt, wo ich diesen Rückblick verfasse, schaue ich auf 10 Tage mit zum Teil heftigen Regengüssen zurück. Meine Wanderschuhe werden gar nicht mehr trocken, es wird immer schwieriger im Wald einigermaßen trocken und sauber meine Wege zu machen. Teilweise sind sie überschwemmt oder aber so matschig, dass kaum ein Durchkommen ist. Und so langsam nagt das Wetter an meinem Gemüt. Drinnen friere ich, gestern hatte ich sogar den Ofen an, die Schnecken nehmen Überhand und diese wunderbaren langen Abende muss ich im Haus verbringen.

Denke ich allerdings an die Dürre, die wir vor drei Jahren zu beklagen hatten, dann will ich nicht meckern. Das fand ich noch bedrohlicher. Allerdings bin ich auch nicht vom Hochwasser bedroht. Für die Menschen, die das erlitten haben, muss der ganze Regen ziemlich beunruhigend sein.

In der ersten Maihälfte hatten wir noch viel schönes und teilweise schon richtig warmes Frühlingswetter. In der zweiten Maihälfte allerdings wurde es nass, ungemütlich und recht kühl für die Jahreszeit.

Und die Natur strahlt in sattem vollem Grün – schon erstaunlich, wie explosionsartig sich die ganze Pracht in kürzester Zeit entfaltet.

Lust auf Life im alten Lust for Life-Gebäude

Seit 2017 steht das Kaufhaus – ursprünglich Horten, anschließend Galeria-Kaufhof – bereits leer. Verschiedene Nutzungskonzepte wurden wieder verworfen, Investoren verabschiedeten sich wieder, eine lange unerfreuliche Geschichte. Nun ist der Initiative von Georg Helmes zu verdanken, dass dieser Freifläche wieder Leben eingehaucht wird: Aus Lust for Life wird Lust auf Life.

Unsere Doppelkopfrunde hatte mal wieder was zu feiern: Anlässlich des Geburtstages einer unserer Frauen haben wir uns für ein Geschenk der Vorstellung „SCHLUSS!VERKAUF“ in eben diesem alten Kaufhausgebäude entschieden. Es handelt sich um eine Gemeinschaftsproduktion des Theater K und dem Crumble Club. Hierbei handelt es sich um eine junge Zirkustruppe der letzten drei Abiturklassen der Viktoriaschule in Aachen. Sie gehörten zuvor dem Schülerzirkus Configurani an und machen nun in eigener Regie weiter. Gemeinsam mit Annette Schmidt vom Theater K entwickelten sie das Stück SCHLUSS!VERKAUF, eine sehr gelungene Verbindung von Theater und Artistik. In dem eigenen Stück, das dieser besonderen Spielstätte auf den Leib geschrieben ist, wird der ehemalige Warentempel unterhaltsam, skurril und kritisch zu neuem Leben erweckt und – nicht ohne Fantasie und Fiktion – die Geschichte seines Auf- und Niedergangs erzählt.

Alle sechs Vorstellungen (leider nur so wenig) waren ausverkauft. Wir hatten Glück, dass wir uns zeitig um die Karten bemüht hatten und waren – wie alle anderen Zuschauer auch – restlos begeistert.

Segeln

Ein weiteres Highlight des Monats Mai bestand in unserem Segeltörn auf dem Ijsselmeer in Holland über die Pfingsttage. Im letzten Jahr war ich zum ersten Mal dabei und war so begeistert, dass ich mich sofort wieder angemeldet hatte. Eine gemischte Truppe von 26 Leuten kam zusammen, um drei Tage auf einem Plattbodenschiff zu verbringen. Die Tour wird seit vielen vielen Jahren von meiner Freundin ziemlich perfekt organisiert. Gemietet wurde der Vliegende Holländer, auf dem wir gekocht und geschlafen haben, Frank war unser super sympathischer Skipper, Hanna war unsere Matrosin und Franks Hund Spike war ebenfalls mit von der Partie. Unter Hannas fachkundiger Anleitung haben wir kräftig mitgeholfen, die Segel zu setzten, einzuholen oder für eine Wende den Baum umzulegen. Sie hat das so toll gemacht, dass sie unsere Herzen im Sturm erobert hat und wir alle mit viel Freude bei der Sache waren.

Gestartet sind wir in Lemmer, wo wir bereits am Freitagabend eingecheckt und die erste Nacht an Bord verbracht haben. Wolkenloser Himmel und strahlende Sonne erwartete uns am nächsten Morgen. Unser Ziel für diesen Tag war Enkhuizen, ein malerischer kleiner Ort, den wir bereits im letzten Jahr angesteuert hatten. Tolles Wetter, aber wenig Wind bescherte uns viele gemütliche Stunden auf Deck. Am Sonntag hatten wir dann richtiges Segelwetter, immerhin Windstärke 5. Nach einem halben Tag Kreuzen auf dem weiten Ijsselmeer, steuerten wir die friesische Seenplatte an und wählten Heeg für die nächste Übernachtung aus. Das war ein ganz anderer Eindruck durch die Kanäle zu schippern. Zwar mussten wir da meistens mit Motor fahren, hatten dadurch aber tolle Eindrücke von der Landschaft.

Wir hatten die Klampfe an Bord und haben zwischenzeitlich gemeinschaftlich gesungen. Das fühlte sich wie früher auf Klassenfahrt an. Kochen für fast 30 Leute (Skipper und Matrosin eingerechnet) ist schon eine besondere Herausforderung, wenn man das nicht gewohnt ist. So war ich erleichtert, als meine Kochgruppe diese Aufgabe erfolgreich gemeistert hatte und alle satt und zufrieden waren. Abends haben wir zum Teil Musik gehört und getanzt, zum Teil gespielt – auf jeden Fall hatten wir alle eine Menge Spaß!

Während es bei uns Zuhause einige Grad kühler war und viel geregnet hat, hat uns der Regen erst kurz vor der Ankunft in unserem Heimathafen in Lemmer erreicht. Aber auch hier war uns der Wettergott gnädig und hat die Schleusen zum Ausladen des Schiffes wieder verschlossen. Fürs kommende Jahr habe ich mich bereits wieder angemeldet, logisch!

Was sonst noch so war im Mai 2024

  • Jede Menge Doppelkopfspiele: Beim monatlichen Treffen unserer Frauenrunde, zum Geburtstag unserer Doko-Queen und beim Segeln.
  • Geburtstage meiner beiden Enkel und mehrerer Freund*innen. Darunter eine große Geburtstagsfeier im Hoeve de Linde in Vaals, einem wunderschönen Ort, der gerade ein neues Gesicht bekommt. Ich bin schon sehr gespannt, ob dort demnächst eine Begegnungsstätte mit Seminaren sein wird.
  • privates Konzert mit Cello und Klavier an einem ganz besonderen Ort: In einem alten Frischofen eines ehemaligen Hammerwerkes.
  • Nähkurs: Ich nehme endlich wieder alte Projekte in Angriff. Allerdings habe ich jetzt auch schon wieder neue Stoffe auf dem Stoffmarkt in Kerkrade erworben…..
  • MRT meiner Knie, die leider noch immer nicht in Ordnung sind.
  • Zum ersten Mal habe ich Fichtenspitzenhonig hergestellt, hmm, lecker!
  • Ein wunderbarer Abend bei mir mit Freunden und gemeinsamem Essen. Das sollten wir viel häufiger machen!!
  • Kölner Vernetzungstreffen mit Menschen aus der LTC-Ausbildung (Lifetrust-Coach) bei Veit Lindau. Diese Gelegenheit habe ich genutzt, mich endlich mal wieder vorher mit der Tochter meines Ex-Partners zu treffen.
LTC-Vernetzungstreffen in Köln
Vernetzungstreffen mit anderen Teilnehmern der Coach-Ausbildung bei Veit Lindau

Was ich im Mai verbloggt habe

Dieser Beitrag hat 2 Kommentare

  1. Kathrin

    Liebe Heidrun,
    das liest sich bei dir ja in der Tat nach einem sehr ereignisreichen Mai! 🙂
    Ich würde sagen da hast du trotz April-Wetter definitiv das Beste rausgeholt 🙂
    Ich bin gerade aus meiner sonnenreichen Korsika-Workation zurück und möchte auch endlich mal wieder zum Frühschwimmen ins Freibad gehen, sobald das Wetter mal wieder mitspielt. 🙂 Immerhin blickt die Sonne schon immer mal wieder durch die Wolken!
    Alles Liebe und einen grandiosen Start in einen hoffentlich ebenso abwechslungsreichen Juni!
    Herzliche Grüße
    Kathrin

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