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Mein 12 von 12 im Januar 2023 – Ein Tag auf Burg Disternich

Momentan bin ich zu Gast im Wohnprojekt der Burg Disternich in Vettweiß bei Düren. Ich interessiere mich dafür, Mitglied dieser Gemeinschaft zu werden und bin deshalb für zwei Wochen zum ersten Probewohnen hier. So erlebt hier heute einen Tag hier auf der Burg.

Das 12 von 12 ist eine – hauptsächlich – fotografische Dokumentation des 12. im betreffenden Monat. Caro von „Draußen nur Kännchen“ hat diese Blogger-Tradition begründet – Danke dafür!

Großer Wohnraum
Frühmorgens um sieben sind alle Bewohner ausgeflogen oder in ihren Privaträumen. Hier seht ihr einen Teil des riesigen Gemeinschaftsraumes, in dem abends immer gemeinsam gegessen wird.

Die Burg Disternich stammt aus dem 13. Jahrhundert. Heute befinden sich im Herrenhaus die Privaträume mehrerer Bewohner, sowie eine Bibliothek, eine Küche, ein kleines Wohnzimmer und der große Marmorsaal, der für Versammlungen, Yoga und den Chor genutzt wird. Der große Gemeinschaftsraum und die Großküche befinden sich in der „Vorburg“, einem neueren Gebäude, in dem früher mal der Frühstücksraum der zeitweilig als Seminarhaus genutzten Burg untergebracht war.

Ich bin in der Vorburg untergebracht und muss ein paar Meter Fußweg zur Burg zurücklegen, um dort im Marmorsaal meine Morgenroutine durchzuführen.

Marmorsaal
Der Chor-Bereich

Dann beschließe ich heute mit Sally zu joggen, anstelle meiner morgendlichen Spazierrunde. Ganz schön stürmisch auf freiem Feld. Zwar ist es im Wald auch nicht ideal bei Sturm, aber es läuft sich leichter.

Nach Duschen und Frühstück wird gearbeitet.

Während der zwei Wochen hier wohne ich in einer Gästewohnung. Die ist auch nicht sonderlich groß, bietet aber weitaus mehr Platz als die meisten Bewohner für sich in Anspruch nehmen. Das ist eine große Herausforderung, falls ich hier einziehen sollte. Jedem Erwachsenen steht nicht mehr als ein Zimmer zu, die zwar fast alle über ein eigenes Bad verfügen, aber meistens keine 20 qm groß sind. Da wird es schon schwierig, eine eigene Küchenzeile unterzubringen. Ein Hund benötigt dazu auch noch einigen Platz, zumindest Sally. Sie zieht sich gern mal ein wenig zurück.

Es gibt zwar einen Workspace hier, aber für mein Coaching benötige ich einen geschützten Raum. Gerade schreibe ich an meinem neuen Blog-Artikel „Schadet NEIN-Sagen deinen Beziehungen?“. Er soll heute fertig werden – mal sehen, ob es gelingt.

Die andere Hälfte des Gemeinschaftsraumes, noch mit dem selbstgebastelten Weihnachtsbaum, zwar abgeschmückt, aber noch nicht in die Scheune geräumt.

In der Mittagspause gehe ich über das Grundstück mit Sally spazieren. Sie muss sich an die frei laufenden Hühner gewöhnen, damit sie sie nicht jagt. Deshalb ist sie hier noch nicht allein unterwegs und nur mit langer Leine.

Ein Teil des Gartens, winterlich verwaist
Sally muss alles erstmal beschnüffeln
Hund vorm Burgeingang
Sally steht auf der Brücke über dem Wassergraben. Sie findet alles sehr interessant.
Frau vorm Laptop
Mein Artikel ist fertig und online – ich bin sehr zufrieden.
Weg mit Bäumen und Feldern im Regen
Rechts hibnter den Bäumen liegt die Burg. Auf meiner Gassirunde geht’s an Feldern vorbei, durch ein kleines Wäldchen.
Das gemeinsame Essen wird vorbereitet. Während meiner Zeit hier, schaue ich, wo ich helfen kann. In der Küche ist das immer gern gesehen.
Nach dem Essen bin ich mit Sally noch mal draußen. Auch von hier wirkt der Gemeinschaftsraum sehr gemütlich.

Spontan verabreden wir uns zu mehreren Frauen nach dem Essen zum abendlichen Yoga, wieder im Marmorsaal. Das passt noch gerade vor mein Zoom-Meeting mit meiner Frauenrunde aus der „Ich bin Liebe“-Ausbildung. ‚Die sind natürlich alle sehr neugierig, wie es mir hier in der Gemeinschaft geht. Während des Meetings erhalte ich eine Nachricht über die Signalgruppe des Projekts, dass die Sauna angeheizt ist. Welche ein Luxus – eine eigene Sauna! Das nutze ich natürlich sehr gern und beende meinen Tag herrlich entspannt.

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